• RB Fanclub Mosambik

Fussball und Kunst

Vor dem Heimspiel gegen Schalke 04 am 28. September haben wir vor dem Eingang unseres Fanclubs in Mosambik eine Statue eingeweiht. Das Kunstobjekt "Our Coach" ist ca. 1.50m hoch und wurde aus Militärschrott geschaffen.


Mosambiks jüngere Geschichte ist von Bürgerkrieg und Gewalt geprägt. Der Frieden im südostafrikanischen Land ist brüchig. 


Im vergangenen Monat hatten mosambikanische Jugendliche Papst Franziskus bei dessen Mosambikbesuch zwei Fragen gestellt: "Was sollen wir tun, damit die Träume der jungen Menschen wahr werden?" und "Was sollen wir tun, damit die jungen Menschen sich bei den Problemen einbringen, die unser Land bedrücken?"


Der Papst rief die Jugendlichen dazu auf, sich nicht den Mut und die Freude nehmen zu lassen, und warnte vor Angst und Resignation, die Hoffnungen töten könnten. "Sie sind große Feinde des Lebens, denn sie treiben uns für gewöhnlich auf einen auf einen leichten selbstzerstörerischen Pfad; und die Maut, die sie verlangen, ist sehr hoch. Man bezahlt mit dem eigenen Glück und sogar mit dem eigenen Leben", so der Papst.


Dass es sich lohnt, seine Träume zu verfolgen, habe der Fußballer Eusébio da Silva, der "schwarze Panther", unter Beweis gestellt, erinnerte Franziskus unter dem aufbrandenden Applaus der Jugendlichen. Da Silva begann in Maputo Fußball zu spielen und sowohl der frühe Tod seines Vaters als auch die finanzielle Not seiner Familie hielten ihn nicht davon ab, seine Träume weiter zu verfolgen - bis er einer der erfolgreichsten Fußballspieler wurde.


Wie im Fußballspiel komme es auch in der heutigen Zeit darauf an, gemeinsam etwas zu schaffen, "eins sein über alles hinweg, was euch unterscheiden mag, und immer die Möglichkeit suchen, die Träume eines besseren Landes wahr werden zu lassen, gemeinsam," beschwor der Papst seine jungen Zuhörer.

Fußball begeistert Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt, auch in den ärmsten Entwicklungsländern. Alter, Herkunft oder Kultur spielen keine Rolle, wenn der Ball rollt.


Diese Begeisterung möchte unser Fanclub nutzen um hier vor Ort Projekte für Bildung, Gesundheit und ein friedliches Miteinander zu fördern. Gerade in der Entwicklungsarbeit kann Fußball eine in vielerlei Hinsicht sinnvolle und praktische Rolle spielen. Sport, Spiel und Reflektion zu Bildungsthemen werden miteinander verknüpft. So werden Mädchen und Jungen Inhalte zu Umweltschutz, Geschlechtergerechtigkeit oder HIV/Aids-Prävention vermittelt.


Soziales Engagement wird bei den Roten Bullen groß geschrieben. Als Botschafter des Vereins auf dem afrikanischen Kontinent positioniert sich unser Fanclub klar für ein friedliches Miteinander, gegen Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Diskriminierung.




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